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Dry January

Nüchtern ins neue Jahr: Dry January – der MD Bayern ist dabei

Der MD Bayern unterstützt die Gesundheitsinitiative "Dry January". Aus der ursprünglich britischen Gesundheitskampagne ist inzwischen der weltweite Trend geworden, im Januar auf Alkohol zu verzichten.


"Schon wenige Wochen ohne Alkohol zeigen positive Wirkungen auf Ihre Gesundheit. Probieren Sie es aus!"


Die gesundheitlichen Vorteile auf einen Blick:

  • Das Herz profitiert,
  • der Schlaf bessert sich,
  • die Leber erholt sich,
  • das emotionale Wohlbefinden wird gestärkt,
  • die Haut bessert sich und
  • ein Gewichtsverlust kann eintreten.

Der "Dry January" ist weit mehr als ein kurzfristiger Trend. Er bietet die Chance, bewusster mit Alkohol umzugehen, Körper und Geist zu regenerieren und neue, gesündere Gewohnheiten zu entwickeln.


Unsere Podcastfolge zum Thema Dry January

Folge 5: Dry January – Was bringt ein vierwöchiger Alkoholverzicht wirklich? - Gesamtaufnahme

Bayerische Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention unterstützt die Kampagne

Unsere Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Claudia Wöhler und die bayerische Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention, Judith Gerlach, die ebenfalls die Kampagne unterstützt, zeigen eine erfrischende Alternative für einen alkoholfreien Cocktail während des Dry Januarys:

Weitere Informationen zum Thema „Alkohol – nur verantwortungsvoll“ stehen auf der Website des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention zur Verfügung.


Video zum Thema Dry January


Alkohol nicht gesundheitsförderlich

Lange Zeit galt es selbst unter Ernährungswissenschaftlern als akzeptabel, Alkohol in Maßen zu trinken: Ein Glas Wein sollte sich sogar positiv auf das Herz-Kreislauf-System und eine etwas geringere Sterblichkeitswahrscheinlichkeit auswirken. Das hat sich inzwischen geändert. »Ergebnisse der Wissenschaft zeigen zunehmend, dass es keinen gesundheitsförderlichen und keinen sicheren Alkoholkonsum gibt«, betont die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS). »Auch geringe Trinkmengen können zur Verursachung von körperlichen Krankheiten beitragen. Alkoholkonsum sollte von jeder Person reduziert werden, unabhängig davon, wie viel sie trinkt. Am besten ist es, keinen Alkohol zu sich zu nehmen.« Auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) und das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) schließen sich dieser Empfehlung an.

Krebsrisiko senken

Was oft unterschätzt wird: Alkohol ist ein erheblicher Krebsrisikofaktor. In Deutschland lassen sich rund 20.000 Krebsneuerkrankungen und mehr als 8.000 Krebstodesfälle auf den Alkohol zurückführen, so die Zahlen des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ). Am stärksten sei der Einfluss auf Darmkrebs, auf Krebserkrankungen des Mund- und Rachenraums, der Leber, Speiseröhre und der weiblichen Brust. Keinen Alkohol zu trinken zählt folglich zu den wichtigen vermeidbaren Krebsrisikofaktoren. Daneben kann Alkoholkonsum die Entstehung von mehr als 200 Krankheiten begünstigen. Dazu zählen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes sowie Schädigungen des Gehirns und des Nervensystems. Vor allem riskante Alkoholmengen und Rauschtrinken (binge-drinking) sollten in jedem Fall vermieden werden, sind sich medizinische Fachgesellschaften einig.

Weitere Informationen und Links

Der zeitweilige Verzicht kann auch helfen zu testen, ob ein Suchtrisiko besteht. Wem es schwerfällt auf Alkohol zu verzichten, sollte sich professionelle Hilfe suchen. Das gilt auch für intensiven (täglichen) Alkoholkonsum – dann ist ein Dry January und eine abrupte Entwöhnung nicht sinnvoll, vielmehr muss dies ärztlich überwacht werden. Wenn Sie Schwierigkeiten mit Alkohol haben oder von der Abhängigkeit eines anderen Menschen betroffen sind, empfehlen wir folgende Hilfsangebote: