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Der Verwaltungsrat des Medizinischen Dienstes Bayern

Der Verwaltungsrat ist kraft Gesetz (§ 279 SGB V) oberstes Organ des Medizinischen Dienstes Bayern. Er besteht aus 23 Vertreterinnen und Vertretern (§ 279 SGB V): 16 Vertreterinnen und Vertreter werden von den Verwaltungsräten oder Vertreterversammlungen der Landesverbände der Orts-, Betriebs- und Innungskrankenkassen, der landwirtschaftlichen Krankenkasse, der Ersatzkassen und der BAHN-BKK gewählt. Die Amtszeit der Vertreterinnen und Vertreter darf zwei Amtsperioden nicht überschreiten. Sieben Vertreter werden von der für die Sozialversicherung zuständigen obersten Verwaltungsbehörde des Landes benannt, davon fünf Vertreter auf Vorschlag der Verbände und Organisationen für die Wahrnehmung der Interessen und der Selbsthilfe der Patienten, der pflegebedürftigen und behinderten Menschen und der pflegenden Angehörigen sowie der im Bereich der Kranken- und Pflegeversorgung tätigen Verbraucherschutzorganisationen jeweils auf Landesebene sowie zwei Vertreter jeweils zur Hälfte auf Vorschlag der Landespflegekammern oder der maßgeblichen Verbände der Pflegeberufe auf Landesebene und der Landesärztekammern. Die Vertreterinnen und Vertreter der Ärzteschaft und der Pflegeberufe haben kein Stimmrecht. Der Gesetzgeber hat eine paritätische Sitzverteilung zwischen Frauen und Männern vorgegeben.

Franz Peter Sichler

Franz Peter Sichler

Alternierender Verwaltungsratsvorsitzender

„Die Unabhängigkeit der Medizinischen Dienste zum Wohl der Versicherten liegt mir ganz besonders am Herzen. Ich will Position beziehen für die Schwächeren. Mein Ziel ist es, durch eine soziale Politik den Menschen zu ihrem Recht zu verhelfen.“


Prof. Dr. Maria Renz

Prof. Dr. Maria Renz

Alternierende Verwaltungsratsvorsitzende

„Unser Gesundheitssystem steht am Rande des finanziellen Zusammenbruchs. In diesen Zeiten kommt dem Medizinischen Dienst Bayern mit seinem Auftrag, eine optimale Gesundheitsversorgung zu gewährleisten, besondere Bedeutung zu. Daraus ergibt sich für meine Tätigkeit folgendes Spannungsfeld: Auf der einen Seite möchte ich den Blick auf den Menschen – den einzelnen Versicherten der BARMER – mit seinen gesundheitlichen Anliegen nicht verlieren. Auf der anderen Seite kann nur ein betriebswirtschaftlich solides Gesundheitswesen die medizinische Versorgungsqualität bieten, die die Versicherten erwarten. Möglichst ausgewogen im Sinne dieses Spannungsfeldes zu agieren, ist das Ziel meiner Tätigkeit als Verwaltungsrätin.“

Übersicht der Vertreterinnen und Vertreter des Verwaltungsrats Medizinischer Dienst Bayern