Anzeichen & Symptome
- Gedächtnisverlust
- Verlegen von Gegenständen
- Sozialer Rückzug
- Verminderte Fähigkeit, visuelle Zeichen zu deuten
- Zeitliche und räumliche Orientierungslosigkeit
- Wesensveränderung
- Probleme, gesprochenes zu Wiederholen
- Wortfindungsstörung
- Schwierigkeiten, komplexe Aufgaben zu bewältigen
Präventionsmaßnahmen
45 % aller Demenzerkrankungen sind vermeidbar oder verzögerbar:
- Behandlung von Risikofaktoren, wie z. B. Bluthochdruck, Diabetes, Herzrhythmusstörungen, erhöhte Cholesterinwerte, Übergewicht, Depressionen
- Hör- und Sehprobleme frühzeitig mit Hilfsmitteln beheben
- altersspezifische empfohlene Impfungen wahrnehmen (Grippe, Gürtelrose, Pneumokokken, COVID-19)
- körperliche Aktivität: Spazieren gehen, Schwimmen, Tanzen, Krafttraining
- ausgewogene Ernährung und ausreichend Flüssigkeit
- das Gehirn fordern, z. B. mit Brett- und Kartenspielen, Computer- und Videospielen, Musik hören oder selbst Musizieren, Lesen, Gehirnjogging-Apps, neues Lernen
wie eine Sprache - soziale Aktivität: Beziehungen pflegen (auch digital), ehrenamtliches Engagement, Hobbys in der Gruppe, gemeinsames Wohnen
- auf Alkohol verzichten
- Raucherentwöhnung
- Schädel-Hirn-Verletzungen durch das Tragen eines Helmes, z. B. beim Rad- oder Skifahren, vermeiden
Hören Sie unseren Podcast "Mythen über Demenz "
Folge 1: 5 Mythen über Demenz - Gesamtaufnahme
Prof. Dr. Wöhler im Gespräch mit Katrin Staffler, Pflegebeauftragte der Bundesregierung
Prof. Dr. Claudia Wöhler, Vorstandsvorsitzende des MD Bayern, und Katrin Staffler (CSU), Mitglied des Deutschen Bundestages und Pflegebeauftragte der Bundesregierung, sprechen in unserem Turbotalk über das Thema Demenz und wie wichtig Aufklärung und Sensibilisierung für die Krankheit ist.
Gewusst?
- In Bayern leben derzeit 270.000 Menschen mit einer Demenz – Tendenz steigend. Im Jahr 2030 soll die Zahl laut Prognosen auf 380.000 anwachsen.
- Durch eine demenzielle Erkrankung verschlechtert sich zunehmend die geistige Leistungsfähigkeit, das heißt Gedächtnis, Denkvermögen, Orientierung, Auffassungsgabe, Lernfähigkeit, Sprache und Urteilsvermögen im Sinne der Fähigkeit zur Entscheidung lassen nach.
- Demenzerkrankungen sind bisher nicht heilbar.
Unser Appell: Holen Sie sich als Betroffene und als Angehörige frühzeitig Hilfe.