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Pressemitteilung |

Medizinischer Dienst Bayern zieht Halbjahresbilanz im Bereich Pflege

Zum Start in die zweite Jahreshälfte 2023 zieht der Medizinische Dienst Bayern eine kurze Bilanz seiner weiterhin herausfordernden Tätigkeiten - zum Wohl von über 10 Millionen gesetzlich kranken- und pflegeversicherten Bürgerinnen und Bürgern in Bayern.

8,6 Prozent mehr Aufträge gesamt im Bereich Pflege

Im Bereich der individuellen Pflege prüft der Medizinische Dienst Bayern im Auftrag der Pflegekassen bei den gesetzlich Versicherten in Bayern, ob und wenn ja welcher Pflegegrad vorliegt. Dabei empfiehlt er in den Gutachten ggf. auch Hilfsmittel und/oder Rehabilitationsmaßnahmen. Zudem prüft der Medizinische Dienst Bayern für mehr Qualität und Transparenz in der Pflege regelmäßig und aktuell bei Beschwerden die Qualität der ambulanten Pflegedienste und der Pflegeeinrichtungen.

Insgesamt gingen mit 246.703 Aufträgen beim Medizinischen Dienst Bayern so viele Aufträge wie noch nie in einem ersten Halbjahr im Bereich Pflege ein. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (227.199 Eingänge im 1. Halbjahr 2022) lag der Zuwachs bei 8,6 Prozent.

 

Bis zu 23,6 Prozent mehr Aufträge bei den Pflegebegutachtungen

Besonders hoch war der Zuwachs im Bereich der Pflegebegutachtungen. Hier stiegen die Aufträge allein im I. Quartal 2023 um 15,1 Prozent gegenüber dem I. Quartal 2022. Der Januar 2023 verzeichnet dabei mit 23,6 Prozent gegenüber Januar 2022 den höchsten Anstieg aller Auftragseingänge.

Die Zahl der Freigaben, also der abgeschlossenen und an die Kassen zurückübermittelten Aufträge, lag im 1. Halbjahr 2023 mit 208.436 Freigaben ebenfalls auf einem Rekordwert für ein erstes Halbjahr. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (198.294 Freigaben) konnte der Wert um 5,1 Prozent gesteigert werden.

„Diese Zahlen zeigen erneut, dass wir eine weitere Flexibilisierung der Begutachtungsformen im Bereich der individuellen Pflege benötigen, um den Versicherten auch weiterhin einen möglichst raschen Zugang zu den Pflegeleistungen zu ermöglichen“, betont Prof. Dr. Claudia Wöhler, Vorstandsvorsitzende des Medizinischen Dienstes Bayern. „Aber auch im Bereich der Qualitätsprüfung von Pflegedienste und Pflegeeinrichtungen werden wir alle Herausforderungen meistern, um zum Wohl der Versicherten eine hohe Qualität in der Pflege sicherzustellen.“

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